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Vietnam #3 – Sapa

Auch wenn Wetter und Jahreszeit „Sapa“ nicht Postkarten-typisch eingekleidet haben, waren es doch wunderschöne tage

Sapa und Wanderstiefel – das gehört zusammen. Die Anreise nach Sapa kostet uns eine Nacht im wackligen Schlafwagon. Anschließend schleppen wir uns viele Meter hinauf in das umliegende Gebirge, angeführt von unserer netten vietnamesischen Bergführerin. Sie macht dabei in ihren Badeschlappen und traditionellen Gewändern die geschicktere Figur.
Sapa steckt während unseres Aufenthalts in einer einzigen dicken Suppe aus Wolken. Wir ziehen alle Klamotten über, die wir dabei haben. Leider verpassen wir  die herrliche Aussicht auf saftig grüne Reisterrassen, wie sie auf etlichen Postkarten angepriesen wird. Trotzdem nehmen wir viele wertvolle Erfahrungen darüber mit, wie einfach immer noch viele Menschen leben – in zugigen Holzhütten ohne fließendem Wasser und nichts weiter im Schrank als den Klamotten auf dem Leib. Das diese Menschen denn Sinn für die Schönheit ihrer Natur nicht erkennen, muss man ihnen vielleicht verzeihen. Uns macht die Verschmutzung und die Lebensumstände der Menschen traurig.

Als Fazit dieser Reise bleibt zu sagen, dass die Vietnamesen ein sehr stolzes Volk sind und das sich das Land super dazu eignet, viel über sich selbst und die Vorzüge unseres Lebens zu lernen. Wir haben viele nette Menschen getroffen, unbeschreibliche Landschaften durchquert und können die asiatische Kultur jetzt besser verstehen.

Danke Vietnam!

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